November 20, 2019

Hanftee – Was ist das?

Bekömmlich, wohlschmeckend und gesund! Hanftee ist ein heißer Aufguss, der aus Hanfblättern und Wasser besteht. Es ist in Deutschland völlig legal und kann frei verkauft und gekauft werden. Für gewöhnlich wird der Tee aus Hanfsorten hergestellt, die aus streng kontrolliertem Bioanbau stammen. Richtig zubereitet, kann diese Tee die Gesundheit des Menschen positiv beeinflussen und Schmerzen lindern. Das liegt an den Inhaltsstoffen: Hanftee enthält in der Regel 0,2% THC und bis zu 4% CBD. Wie die Zubereitung von Hanftee richtig gelingt und welch positive Wirkung der Tee auf den menschlichen Organismus hat, erfahren Sie in diesem kurzweiligen Artikel.

Was ist Hanftee?

Hanftee wird aus getrockneten Blüten, Blättern und Zweigen von Hanfpflanzen hergestellt. Der Tee wird bereits seit vielen Jahrhunderten als Naturheilmittel eingesetzt. Bereits 3.000 v. Chr. war die Wirkung von Hanftee in asiatischen Ländern bekannt. Von dort aus verbreitete sich das Wissen weiter, in andere Regionen unserer Erde. Und heute beschäftigen wir uns mit dem Thema: Die Wirkung von der Tee ist abhängig von der Art der Zubereitung und reicht von beruhigend, wohltuend bis hin zu aufhellend oder belebend. In den unterschiedlichen Kulturen haben sich im Laufe von Jahrhunderten die verschiedensten Arten der Zubereitung von Hanftee entwickelt. Dabei unterscheidet man zwischen THC-haltigem und THC-armen Teesorten. Ein THC-haltiger Tee kann beim Trinken einen ähnlichen Rausch, wie das Rauchen von Cannabis, hervorrufen. Bei THC-armen Teesorten passiert das nicht! Aus diesem Grund unterscheidet die Art der Zubereitung die spätere Wirkung des Tees.

Inhaltsstoffe

Der berauschende Anteil von Hanf geht auf zwei spezielle Arten von Cannabidoide zurück. Man unterscheidet THC und CBD voneinander! THC hat nachweislich positive Effekte für die Gesundheit, weswegen es als „medizinisches Arzneimittel“ erhältlich ist. Der Konsum von THC-haltigen Mitteln ist bis zu einem Grenzwert von 0,2% THC legal. Diese THC-Menge darf also in einem Hanftee nicht überschritten werden. Neben dem THC kommt in einer Hanfpflanze auch CBD vor. CBD hat in den letzten Jahren immer bekannter in Europa geworden, denn es hat eine positive Wirkung auf den menschlichen Hormonhaushalt sowie das Immun- und Nervensystem. Es wird vermutet, dass der Wirkstoff über Rezeptoren in die menschliche Blutbahn gelangt und von dort zu den Organen weitertransportiert wird. Im Körper wirkt es dann schmerz- und krampfstillen, kann jedoch bei einer Überdosierung zu Nebenwirkungen wie Benommenheit führen. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor der Verkostung näher mit dem Produkt beschäftigen.

Die Verwendung

Hanftee kann bei vielen körperlichen Problemen und Krankheiten zum Einsatz kommen. Auf jeden Fall bewirkt das Teetrinken eine entspannende Wirkung. Allerdings wirkt es nicht zu stark auf das Verhalten des Menschen ein. Die Verwendung von Hanftee wirkt ausgesprochen wohltuend auf gestresste Körper. Auch Magenbeschwerden können mit heißem Hanftee schnell und gezielt bekämpft werden. Perfekt ist der Hanftee als Schlafmittel zum Durchschlafen – er hilft bei Schlagstörrungen und fördert den tiefen erholsamen Schlaf des Menschen. Eine wohltuende Tiefschlafphase unterstüzt Ihren Körper zudem beim Gesund werden.

Die Wirkung

Tee aus Cannabis-Blättern hat nicht nur ein einzigartiges Aroma, sondern bringt darüber hinaus positive Effekte mit sich. Welche Wirkung Hanftee genau zugeschrieben wird, sind nachfolgende:

1. Unterstützung des Immunsystem und Anregung der Selbstheilungskräfte

Hanftee wird von indigenen Völkern bereits seit Jahrhunderten vor starker körperlicher Anstrengung und während der kalten Jahreszeit getrunken. Dabei beruhigt der Tee das vegetative Nervensystem und trägt zum Abbau von Stress bei. Zudem stärkt Hanf das Immunsystem, indem es die Abwehrkräfte des Körpers anregt. Außerdem regt er nach schweren körperlichen Beschwerden die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

2. Natürliches Antidepressivum

Hanftee kann bei Menschen, die an Depressionen oder Angststörrungen leiden, stimmungsaufhellend wirken. Deshalb gilt Hanf, in Fachkreisen, auch als natürliches Antidepressivum.

3. Unterstützt die Schmerzlinderung

Außerdem wird Hanftee eine schmerz- und krampflindernde Wirkung zugesprochen. Viele Menschen schwören bei körperlichen Schmerzen wie Kopf, Gelenk-, Muskel- oder Rückenschmerzen auf Hanftee. Besonders bei der Behandlung von Kopfschmerzen hat sich Hanftee schon oft bewährt. Hanftee unterstützt die Entspannungsphase des Körpers positiv. So hat der Körper die Ruhe, die er benötigt, um sich von der Krankheit zu erholen.

4. Unterstützung des Verdauungstrakts

Hanftee kann Übelkeit und Erbrechen lindern. Seine krampflösende Wirkung hilft zudem bei Magen- und Darmkrämpfen, indem es die Beschwerden lindert und den Körper in die Entspannung führt. Gerade bei Magenproblemen wie unangenehme Magen-Schleimhaut-Entzündungen wirkt er wahre Wunder und bringt schnelle Schmerzstillung mit sich.

Die Zubereitung

Um in den Genuss von Hanftee zu kommen, genügt ein einfacher Aufguss der Blätter mit Wasser. Füllen Sie die richtige Menge Hanftee in ein Teesieb um und übergießen Sie es mit kochendem Wasser. Der Tee darf anschließend für für 10 Minuten ziehen. Je länger Sie ihn ziehen lassen, desto intensiver wird er im Geschmack! Möchten Sie hingegen die positive Wirkung von CBD genießen, benötigen Sie zusätzlich ein fettlöslichen Trägerstoff, damit sich der Wirkstoff im Körper auch wirklich entfalten kann. Kochen Sie Hanftee deshalb in Vollmilch auf! Milch ist aufgrund des hohen Fettgehalts ideal für die Zubereitung. Erhitzen Sie die Vollmilch auf 80° C, fügen Sie den Tee hinzu und lassen Sie ihn für 10 Minuten köcheln. Wer den Tee lieber mit Wasser aufgießen möchte, muss einen Esslöffel Öl in das Teewasser geben! Wir empfehlen Ihnen für Hanftee reines Sonnenblumenöl, da es keinen Eigengeschmack hat. Der intensiv, herbe Geschmack von Hanftee ist vielleicht zu Beginn noch etwas ungewohnt! Darum können Sie Ihren Hanftee gerne auch mit einem Löffel Honig verfeinern. Honig ist ein reines Naturprodukt und hat seinerseits ebenfalls heilende Wirkungen auf den Körper. Zudem passen Hanftee und Honig geschmacklich sehr gut zueinander.

Unser Tipp: Trinken Sie gerade während der Erkältungszeit jeden Tag eine Tasse heißen Hanftee und mischen Sie ihn mit frisch gepresstem Zitronensaft, Honig und einem Stück Ingwer. So sind Sie perfekt gegen die kalte Jahreszeit geschützt!

Wo kann ich Hanftee kaufen?

Deutschland, Schweiz und Österreich haben sich am Markt für Hanfprodukte gut eingefunden. Das bringt deutschen Kunden Vorteile, denn so stehen Ihnen heutzutage zahlreiche lokale Anbieter zur Verfügung. Achten Sie deshalb beim Einkauf Ihres Tees auf heimische Gütesiegel wie Made in Germany! Idealerweise beziehen Sie Ihren Hanftee auch direkt vom Bio-Produzenten! Viele Anbieter haben einen eigenen Online-Shop, über den sie ihre Produkte vertreiben. Übrigens Hanftee ist auch in Pulverform erhöltlich. Das bringt Vorteile in der Dosierung und Lagerunng mit sich. Wir empfehlen Ihnen allerdings immer noch die Nutzung des klassisch, getrockneten Hanftees.

Wie funktioniert die Verarbeitung bei Eigenanbau von Hanf?

Sie möchten Hanf anbauen, um Ihren Tee selbst herstellen zu können? Kein Problem. Nach der Ernte sollten Sie die geernteten Hanfpflanzen einige Tage trocknen lassen. Danach wandert die getrockneten Blätter für eine Viertelstunde in den heimischen Backofen. Dafür den Backofen auf 130° C vorheizen und den luftgetrockneten Hanf auf einem Backblech verteilen. Bei dem Trocknungsverfahren im Backofen entsteht in den Hanfblättern CBDa, die erste Vorstufe des CBDs. Im Fachjargon nennt man diesen Arbeitsschritt auch „Decarbolyxierung“. Lassen Sie den Hanf nach dem Backen richtig auskühlen! Hanftee sollte anschließend trocken gelagert werden. Füllen Sie ihn am besten in eine Teedose oder ein Glas um. Prüfen Sie vor der Verwendung die Konsistenz der Blätter! Wenn sich die Blätter weich anfühlen, ist das ein Anzeichen für Feuchtigkeit und Schimmel. Dann sollten Sie den Tee nicht mehr verwenden

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